Der Handel mit Korallenfischen
Kaufen Sie keine Korallenfische – weder für’s Aquarium, noch zum Essen.
Für jeden Fisch, den Sie in einem Meerwasser-Aquarium sehen, starben 4 andere.
Fast alle Korallenfische, die in einem Aquarium schwimmen, stammen nicht aus einer Zucht, sondern direkt vom Korallenriff.

Von den rund 1500 Arten, die im Handel erhältlich sind, können rund 1% gezüchtet werden.
Aufgrund der Fangmethoden sterben bis zu 80% der Fische, womöglich mehr.
Die wenigen, die es bis in ein Aquarium schaffen, sind zwar die stärksten Fische, aber vom Reisestress so geschwächt, dass sie oft auch nicht mehr allzu lange leben.
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Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Biodiversitätskonvention, CBD) ist eines der wichtigsten internationalen UNO-Umweltabkommen.
An der Biodiversitätskonvention vom Herbst 2010 haben sich praktisch alle Staaten der Welt (191 Länder) einen gemeinsamen Auftrag zur Rettung der Biodiversität gegeben und 20 Ziele beschlossen, die bis 2020 erreicht werden müssen.
Ziel 10 besagt:
Die Belastungen der Korallenriffe und anderer verletzlicher Ökosysteme durch Klimawandel und Versauerung der Ozeane ist auf ein Minimum reduziert.
Für die Schweiz bedeutet dies:
Die Schweiz ist durch ihren Ausstoss an Klimagasen direkt und indirekt mitverantwortlich am Klimawandel – dementsprechend muss sie diesen und seine Auswirkungen durch Massnahmen im eigenen und in anderen Ländern stark verringern. Der Import von gefährdeten Korallenfischen und anderen Arten aus verletzlichen Ökosystemen ist zu verbieten oder auf ein Minimum zu reduzieren.
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Die Informationen auf dieser Website stammen grösstenteils aus einer Untersuchung der UNEP von 2003 „From Ocean to Aquarium“ (siehe Literatur). Die Informationen in der Studie sind auf Selbstdeklarationen von Korallenfisch-Händlern zurückzuführen.